18.07.2016

Ein tolles Projekt!

© Foto Sliasthorp

Der Verein Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister Schleswig-Holstein e.V. stellt trauernden Eltern einen kostengünstigen "Mini-Sarg" zur Verfügung. Die Eltern stillgeborener Kinder bis ca. 19 cm Körpergrösse können so Ihre Kinder in einem "schönen" unbehandelten Fichtenholzsarg beisetzen. Ausserdem kann der Sarg noch mit eigenen Farben und Motiven gestaltet werden. Der Sarg kann hier direkt bestellt werden: http://www.mini-sarg.de/der-mini-sarg/bestellformular. Weitere Informationen auch unter: http://www.mini-sarg.de/ oder http://www.vesh.de/

09.06.2016

Friedhofszwang endet mit Ablauf der Ruhezeit

Urnen können an Angehörige herausgegeben werden. Angehörige können nach Ablauf der Ruhezeit verlangen, dass Friedhofsverwaltungen ihnen die Urnen mit der Asche Verstorbener aushändigen. Nach einem aktuellen Rechtsgutachten greift der bestehende Friedhofszwang ab diesem Zeitpunkt nicht mehr. 

Königswinter, 12.11.2015 - Aufgrund der in Deutschland herrschenden Friedhofspflicht dürfen Angehörige nicht frei über die Asche Verstorbener verfügen. Die Ruhezeit bzw. Ruhefrist bezeichnet dabei den Zeitraum, für den die Totenruhe gilt und währenddessen die Asche an ihrem Beisetzungsort bleiben muss. Sie umfasst je nach Friedhof meist zwischen 15 und 25 Jahren. Anschließend spricht rechtlich jedoch wenig dafür, dass die Asche auf dem Friedhof aufbewahrt werden müsste. Der Inhaber des Totensorgerechts, in der Regel ein Angehöriger, darf dann frei über den Verbleib der sterblichen Überreste bestimmen. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Gutachten "Herausgabe der Urne nach Ablauf der Ruhezeit" von Aeternitas e.V., der Verbraucherinitiative Bestattungskultur aus Königswinter. 

Die Asche Verstorbener befindet sich üblicherweise in einer Kapsel aus Metall und diese wiederum häufig in einer sie umschließenden Schmuckurne. Beide sind Eigentum des Angehörigen, der diese von Bestatter bzw. Krematorium erwirbt. Die Behältnisse lassen sich aus praktischen Gründen nicht getrennt von der Asche betrachten und fallen somit auch unter den Friedhofszwang. Mit Ablauf der Ruhezeit endet jedoch die Aufbewahrungspflicht der Friedhofsverwaltung. Der dazu berechtigte Angehörige kann neben dem Totensorgerecht seinen Eigentumsanspruch ausüben. Somit müssen die Friedhofsverwaltungen dann nicht nur die Asche Verstorbener, sondern auch die sie umhüllenden Behältnisse aushändigen. 

Kritiker der Urnenherausgabe an Privatleute sehen in solchen Fällen die Totenwürde gefährdet. Hier stellt sich allerdings die Frage, ob die auf Friedhöfen verbreiteten Sammelbestattungen von Aschen aus abgelaufenen Gräbern der Würde der Verstorbenen gerecht werden. Rechtsanwalt Torsten Schmitt, Rechtsreferent bei Aeternitas, gibt zu bedenken: "Wenn eine Familie das Andenken auf ihre Weise pflegen will - zum Beispiel durch eine Gedenkstätte im eigenen Garten - ehrt dies den Toten sicherlich eher als ein anonymes Massengrab." (Quelle: www.aeternitas.de)

Das Gutachten stellt Aeternitas auf seiner Webseite kostenlos zur Verfügung
 

03.03.2016

Urteil: Sozialamt muss für Bestattungsvorsorge zahlen

Sozialgericht Karlsruhe stärkt Rechte von Leistungsempfängern

Ein kürzlich veröffentlichtes Urteil des Sozialgerichts Karlsruhe verpflichtet das Sozialamt, die monatlichen Kosten einer Sterbegeldversicherung zu übernehmen. Die Richter hielten diese Leistung im Rahmen der Grundsicherung im Alter für erforderlich, um die Bestattung der Antragstellerin abzusichern.

Das Karlsruher Sozialgericht hat die Rechte für die Bestattung Vorsorgender gegenüber Sozialämtern weiter gestärkt. In vor kurzem veröffentlichten und bereits Ende letzten Jahres gefällten Entscheidung (Aktenzeichen S 4 SO 370/14) wurden die Beiträge für eine Sterbegeldversicherung im Rahmen der Grundsicherung im Alter als zusätzlicher Bedarf eingestuft. Um die Bestattung der Antragstellerin abzusichern, müsse der verklagte Sozialhilfeträger die monatlichen Raten übernehmen - in diesem Fall ungefähr 84 Euro. Damit solle die geplante und als angemessen eingestufte Bestattungsvorsorge in Höhe von 5.001 Euro weiter gewährleistet werden. Das Gericht verwies auf Paragraph 33 Absatz 2 des Zwölften Sozialgesetzbuches, nach dem die erforderlichen Aufwendungen für ein angemessenes Sterbegeld übernommen werden können.

Im vorliegenden Fall hatte die Betroffene zwei Jahre zuvor eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen. Es bestand also kein Verdacht, dass die Versicherung nur abgeschlossen wurde, um das Sozialamt zu belasten. Entscheidend war auch die klare Zweckbestimmung: Bei dem Abschluss einer Sterbegeldversicherung sei objektiv erkennbar, dass diese zur Vorsorge im Todesfall abgeschlossen werde. Darüber hinaus sahen die Richter im vorliegenden Fall eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Sozialamt ansonsten später im Todesfall ohnehin für die Bestattungskosten aufkommen hätte aufkommen müssen. (Quelle: aeternitas.de)

30.01.2016

Es ist soweit!

Jo-Ann und Ihre Familie haben nun Dank zahlreicher Unterstützung ein passendes Fahrzeug entgegennehmen können. Wir danken allen Groß- und Kleinspendern. Besonders bedanken wir uns bei dem DRK Henstedt-Ulzburg, der Familie Voss von Vosswerk/Moorrege.  Die Freude war groß. Trotz Regen konnten die zahlreichen Unterstützer und Freunde der Familie Jo-Anns einen unvergessenen Nachmittag bescheren. 

Danke!

13.01.2016

Ambulante Kinderhospizdienst Familienhafen Hamburg

Zum Videostart auf Bild klicken

Hier haben wir den neuen schönen Imagefilm bereitgestellt, da wir diesen gern teilen möchten. Weitere Informationen unter www.familienhafen.de