09.04.2013

"Schwarz" - Ein Buch über das Sterben

Ein Buch über das Sterben, wer liest das schon?

Der Gynäkologe Dr. Reinhart Müller und die Heilerin Imke Turau haben in ihrer 12-jährigen  Zusammenarbeit den Kreislauf von Geburt bis Tod immer wieder erfolgreich geschlossen. 
Durch das liebevolle Zusammenwirken von Medizin und Spiritualität können ihre gemeinsamen Patienten individuell und intensiv behandelt werden.

Dieser Basis entsprang die Idee für das Buch mit dem Titel Schwarz, welches sogar den Tod sanft betrachtet und erhellt.

Zusätzlich zu Dr. Reinhart Müller hat Imke Turau folgende Persönlichkeiten für einen Beitrag zu diesem Buch inspirieren können:

Dr. Susanne Dutzk (Kinderärztin), Dr. Anke Zeinecker (Zahnärztin), Heike Ruch  (Hospizmentorin),  Dr. Wolfgang Schwarz  (Palliativmedizinier), Sybille Brodersen (Organistin), Regina und Jan Jörn Westphalen (Bestatter) und Joerg Vieweg (Bestatter)

All diese Menschen verbindet ein besonderes Bewusstsein und ein feiner Umgang mit dem Thema Tod.

Imke Turau hat sowohl ihren eigenen spirituellen Teil, als auch die persönlichen Aussagen der Beteiligten in eine besonders tröstliche Form gegossen.

Der Hamburger Designer und freie Künstler Jason Engelbart hat in seinem neuen Zusammenwirken mit Imke Turau die Tiefe, Nähe und Schönheit dieses Themas aufgegriffen und erweitert.

Der Künstler und die Heilerin sind gemeinsam auf eine Reise gegangen, sind allen Mitwirkenden persönlich begegnet und reichen dem Leser die Essenz dieses Gedankenaustausches.

Jason Engelbart gelingt es mit seinen abstrakten Werken dem Betrachter die reine Emotion zu liefern in all ihrer Tiefe und Schönheit.

Das im Ursprung als schwarz dargestellte Thema des Sterbens sprengt Jason Engelbart mit farbenprächtigen und unkonventionellen Bildern. In seiner Gesamtheit wirkt diese Herangehensweise an die Thematik wie eine liebevolle Umarmung.


Bestellinformationen:
Gebundenes Buch, Format 33 x 28 x 1,5 cm, Deutsch, 40 Seiten, farbige Abbildungen, erschienen im März 2013. Preis EUR 24,95 inkl. MwSt. + Versandkosten. Telefonische Bestellung unter: 0172 99 22 111 oder online unter www.jasonengelbart.de.

21.03.2013

Trikots für die Mannschaft der 1. Damen SV Halstenbek-Rellingen

Das Bestattungsinstitut Vieweg sponsort seit vielen Jahren unterschiedliche Fussballmannschaften mit der Ausstattung der Trikots. Unter anderem waren dies in den letzten Jahren, die Freizeitfussballmannschaft "RettPol112" aus Uetersen sowie die Alt-Herren Fußballmannschaft des SC Hetlingen. Wir freuen uns die 1. Damen des SV Halstenbek-Rellingen aktiv zu unterstützen und wünschen viel Erfolg bei der kommenden Saison. Das nächste Spiel der Mannschaft findet als Heimspiel am 24.03.2013 um 09.00 Uhr gegen Este 06/70 statt.

14.03.2013

Sternenkinder unter 500g jetzt mit Namensrecht

Das Gesetz zur Änderung personenstandsrechtlicher Vorschriften (Personenstandsrechtsänderungsgesetz – PStRÄndG) wurde am 31. Januar einstimmig im Deutschen Bundestag beschlossen.

Der Deutsche Bundestag hat den neuen Gesetzentwurf für einen würdigen Umgang mit Sternenkindern am 31. Januar 2013 einstimmig angenommen. Jetzt dürfen auch Kinder, die mit weniger als 500 g tot geboren wurden und werden, sogenannte “Sternenkinder”, beim Standesamt dokumentiert werden und erhalten eine Existenz.

Bis zum jetzigen Beschluss galten Totgeborene mit einem Gewicht von unter 500 g als Fehlgeburten und durften nicht beim Standesamt erfasst werden. Diese Sternenkinder waren juristisch nicht existent und konnten auch keine reguläre Bestattung erhalten. Nach Schätzungen gibt es jährlich ca. 1.500 Sternenkinder in Deutschland, die bisher per Gesetz nicht existierten.

Der neue Gesetzesentwurf wird im Mai 2013 vom Kabinett beschlossen. Von da an haben Eltern das Recht, ihr tot geborenes Kind beim Standesamt mit Namen, Geschlecht und Geburtstag anzumelden und ihnen eine offizielle Existenz zu verleihen. Alte Beschränkungen hinsichtlich Gewicht oder Anzahl der Schwangerschaftswochen gibt es dann nicht mehr.

Quelle: BMFSFJ (www.bmfsfj.de)
 

14.03.2013

Hinterbliebene müssen für Bestattung sorgen

Bestattungspflicht ist bindend

Bestattungspflicht ist bindend

In Deutschland muss jeder Verstorbene bestattet werden. Darum haben sich die Hinterbliebenen als sogenannte Bestattungspflichtige zu kümmern. Wenn sie sich weigern, wird das Ordnungsamt tätig - fordert die Kosten jedoch bei ihnen ein.

Wenn jemand stirbt, kümmern sich in der Regel die Hinterbliebenen um die Bestattung. Dies geschieht meist freiwillig, ohne dass von einer Bestattungspflicht die Rede ist. "Doch auch wenn sie sich weigern, können Hinterbliebene sich ihrer Pflicht nicht entziehen." Darauf weist der Aeternitas-Vorsitzende, Rechtsanwalt Christoph Keldenich, hin. Zwar veranlasst in solchen Fällen das Ordnungsamt die Bestattung, hält sich aber wegen der Kosten an die Bestattungspflichtigen. In zehn von 16 Bundesländern gilt es sogar als Ordnungswidrigkeit, der Bestattungspflicht nicht nachzukommen, was dann auch mit einem Bußgeld belegt werden kann.

Unter "Bestattungspflicht" verstehen die Bestattungsgesetze der Bundesländer die Pflicht der Hinterblieben, nach dem Tod eines Menschen für dessen ordnungsgemäße Bestattung zu sorgen. Die Art und Weise der Bestattung geben die Gesetze vom Grundsatz her nicht vor, sie muss nur den jeweils gültigen Bestimmungen entsprechen. Bestattungspflichtig sind die nächsten Angehörigen der Verstorbenen.

Wer im Einzelnen zum Kreis der bestattungspflichtigen Angehörigen zählt, wird in den Bestattungsgesetzen festgelegt. Bis auf wenige Ausnahmen sehen die einzelnen Bundesländer weitgehend übereinstimmend die folgende Rangfolge vor: Ehegattin oder Ehegatte, Lebenspartner(in), volljährige Kinder, Eltern, Großeltern, volljährige Geschwister und Enkelkinder der verstorbenen Person. Sind die vorher genannten Personen vorhanden, schließt das die Bestattungspflicht für die später Genannten üblicherweise aus.

"Ein Ausschlagen des Erbes entbindet übrigens nicht von der Bestattungspflicht", weiß Keldenich. Die Bestattungspflicht besteht unabhängig von einem möglichen Erbe. Die Gesetze unterscheiden zwischen der Bestattungs- und der Kostentragungspflicht. Letztere trifft die Erben eines Verstorbenen. Theoretisch können also Bestattungspflichtige die Bestattungskosten bei möglichen Erben einfordern - wenn diese wiederum das Erbe nicht ausgeschlagen haben. Allerdings sind Bestattungspflichtige und Erben in der Praxis häufig identisch.

Quelle: www.aeternitas.de

21.12.2012

Bestattungskosten steuerlich absetzbar

Ausgaben für die Beerdigung eines nahen Angehörigen sind nach einem Urteil des Finanzgerichts Köln als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen, sofern sie nicht aus dem Nachlass bestritten werden können, unmittelbar mit der eigentlichen Bestattung zusammenhängen und zwangsläufig sind. Mangels Zwangsläufigkeit scheiden beispielsweise Aufwendungen für Traueressen oder Trauerkleidung aus.

Sind Beerdigungskosten dem Grunde nach zwangsläufig, können Sie nur insoweit als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden, als sie einen angemessenen Betrag nicht übersteigen.

Hinweis: Die Finanzverwaltung erkennt Beerdigungskosten ab dem Veranlagungszeitraum 2003 noch als angemessen an, wenn sie nicht mehr als 7500 EUR (einschließlich Grabstein) betragen. Dieser Betrag ist um Versicherungs- und sonstige Drittleistungen zu kürzen.

Quelle: FG Köln, Urteil vom 29.9.2010 Az. 12 K 784/09